Sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung

Die sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung

- Warum diese Untersuchung Leben retten und das Training optimieren kann – 

Todesfälle beim Sport, insbesondere bei Wettkämpfen, geschehen selten. Dennoch stellen sie ein dramatisches Ereignis dar. Es wird geschätzt, dass z.B. 1000 Jugendliche und Kinder in Deutschland den plötzlichen Herztod erleiden. Auslöser sind zumeist intensive Trainingsabschnitte oder Wettkämpfe. Wo liegt die Ursache dafür? In jüngeren Jahren handelt es sich zumeist um angeborene Erkrankungen. Diese können das Herz in Form von Veränderungen der Struktur, aber auch in Form von Veränderungen der elektrischen Leitung betreffen. In älteren Jahren kommen dann zunehmend erworbene Erkrankungen hinzu, wie z.B. Gefäßengstellen oder Infekte.

Dieses potentielle Risiko bei der Sportausübung lässt sich deutlich durch eine sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung reduzieren. Die wissenschaftlichen Belege sind so eindeutig, dass die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) diese Erkenntnisse in Form einer Leitlinie (Handlungsanleitung) für alle Sportmediziner zusammengefasst hat.

Was gehört alles zu dieser Untersuchung dazu? Obligat ist immer die ausführliche Befragung und Untersuchung des Sporttreibenden, ergänzt durch ein Ruhe-EKG. Bei Ausübung von intensiven Trainings und Teilnahme an Wettkämpfen sollte auch ein Belastungs-EKG durchgeführt werden. Dieser Teil der Untersuchung gewährleistet eine gefahrlose Ausübung der gewünschten sportlichen Aktivitäten. Denn Training braucht vor allem eines: Gesundheit.

In einem fakultativen Teil der Untersuchung können während des Belastungstestes gleichzeitig auch weitere Parameter wie Laktat oder Atemgaswerte (Spiroergometrie) gemessen werden. Diese geben nochmals einen weitaus intensiveren Einblick in das Thema Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Darüber hinaus kann aus diesen Daten ein individuell zugeschnittenes Bewegungs- und Trainingsprogramm erstellt werden. So werden z.B. persönliche Pulsbereiche ermittelt, die erst die Anwendung der Pulsmesser sinnvoll machen. Ganz nach dem Motto: Gezielt und effektiv trainieren. So lassen sich eigene Ziele verwirklichen, sowohl gesundheitlicher als auch sportlicher Natur.

 Der Bayerische Sportärzteverband als auch die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) hat mit bestimmten Krankenkassen Verträge abgeschlossen, die ihren Mitgliedern diese Untersuchung empfehlen und gleichzeitig einen erheblichen Teil der anfallenden Kosten erstatten. Aktuell sind dies folgende Krankenkassen:

  • Techniker Krankenkasse
  • BKK RWE
  • BKK Mobil Oil
  • BKK vor Ort

 Voraussetzung ist die Durchführung bei dafür besonders qualifizierten Sportmedizinern. Eine Übersicht dieser Ärzte finden Sie in der folgenden Liste.

Mitglieder mit Verträgen der Techniker Krankenkasse (TK)

Anzeige des angeforderten Datensatzes ist nicht erlaubt.